Piercing

       
  Auch das Piercen (so wird das Durchstechen der Haut an verschiedenen Körperstellen genannt) zählt zur künstlerischen Gestaltung des Körpers.

Seine Wurzeln reichen, wie auch beim Tätowieren weit in die Vergangenheit zurück. Bei vielen Ureinwohnern etwa ist das Tragen von Ohr- und Nasenringen oder sogar Plugs auch heute noch weit verbreitet und ein Zeichen ihrer Stammeszugehörigkeit oder das Erwachsenseins.

Obwohl ein Piercing nicht für die Ewigkeit getragen werden muss, sollte die zu piercende Körperstelle trotzdem mit bedacht ausgesucht werden.

Auch um über die Heilungsdauer und die richtige Pflege des jeweiligen Piercings bescheid zu wissen, wäre eine Absprache mit einem professionellen Piercer mehr als angebracht.

Nachdem die gewünschte Körperstelle mit einer Nadel durchstochen wurde, wird vom durchführenden Piercer ein Ersteinsatzschmuck aus Titan eingesetzt. Titan enthält kein Nickel und ist daher leichter verträglich, was auch auf die Wundheilung eine positive Auswirkung hat. Um eventuellen Entzündungen, die durch die verursachte Verletzung entstehen können entgegen zu wirken ist es wichtig die Stelle auch gründlich und richtig zu pflegen. Nach der Heilungsphase die je nach Art des Piercings nach 2 bis 8 Wochen abgeschlossen ist, kann sich der Gepiercte so lange er Lust hat an seinem neuen Schmuckstück erfreuen.

 

 

 

 

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